Meine Droge heißt … „MUSIK“!

Als ich im April 1985 zum ersten Mal auf einer Bühne stand, da zitterten mir die Knie mächtig.Durch Zufall schlüpfte ich in eine Techniker-Rolle bei Olaf und seiner Disco „Continental“, und ich durfte zum ersten Mal Boxen schleppen und Licht bedienen (das war damals noch abenteuerlich) und sogar den Opus-Hit „Live is Life“ ansagen.
Ein paar Monate später begann für mich die „Atlantis“-Ära. DJ Falk´s Techniker musste damals zum Bund, und es wurde Ersatz gebraucht. Wochenende für Wochenende tourten wir damals
durch die Region um Neuhaus am Rennweg.
Meine Aufgabe war recht einfach:
Zur richtigen Zeit die richtige Musik dem DJ zurechtgespult (MC) in das Deck legen. Zu kompliziert? Macht nichts!

Nach der Wende gründeten Falk und ich die Discothek „na sowas“. Auch dieses Kind begann zu wachsen und zu gedeihen. Als das Baby allerdings zu einem Riesenbaby wurde und sich immer mehr Leute verpflichtet fühlten,
dem Projekt beizuwohnen, machte ich die Biege.
Von nun an ging ich eigene Wege. Stück für Stück baute ich die Anlage auf und knüpfte Kontakte. Und der Spaß an der Musik ließ nicht nach. Zum Glück!
Ich sicherte Feiern bzw. Partys aller Art ab.
Offensichtlich war man mit mir zufrieden, denn wo ich einmal war, da durfte ich gerne wieder kommen. Mit einer Ausnahme: Im Frühjahr 2005 bin ich nicht so gesprungen wie ein Wirt im „Wald“ das wollte …
Der schmollt heute noch!

Dann kam die Geburtstagfeier einer Bekannten: Sie ist absoluter Wolfgang Petry- Fan! Also beschloss ich, ihr ein paar Petry- Songs zu trällern.
Und das soll wohl nicht mal schlecht geklungen haben. Also blieb ich am Gesang dran, baute mir Stück für Stück ein ganzes Programm auf
und bin heute in der Lage, eine komplette Veranstaltung
mit deutschen Schlagern, Stimmungshits und Volksmusik (und bald noch mehr) zu gestalten.
Viel Praxis in Sachen Gesang konnte ich in der Steinacher „Schiefergru´m“,
der wohl schönsten Musikantenschänke in Thüringen, sammeln.
Ein Dankeschön an das Team, dem ich auch viele Auftritte gemeinsam mit den GROSSEN der Szene zu verdanken habe. Egal ob mit den Ladinern oder Astrid Harzbecker, den Schäfern oder dem Alpentrio Tirol, mit Axel Becker oder Kristin Rempt, mit Oliver Thomas oder Maria & Margot Hellwig, mit Katarina Herz oder dem Fritz aus Lauscha …
irgendwie konnte ich von allen Künstlern etwas „mitnehmen“.

Und so kommt es, wie es kommen musste: 2005 nahm ich meine erste eigene Single auf – gewissermaßen eine klingende Visitenkarte.

Dass dieses Steckenpferd mich nach nunmehr 20 Jahren immer noch wie eine Droge verfolgt, hätte ich damals nicht zu träumen gewagt. Und ich muss sagen: Musik machen ist das schönste Hobby, das man sich überhaupt vorstellen kann.

Musik macht Spaß!

PS: Eines möchte ich an dieser Stelle aber nicht vergessen und zwar: Danke zu sagen. Wenn meine zwei Frauen Antje und Carolin sich querstellen würden, dann würde ich den Spaß sicher verlieren. Deshalb ein dickes DANKESCHÖÖÖÖN an meine beiden Ladys.